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Fernstudium Master Innovationsmanagement/Technologiemanagement

WuU.de Redaktion

Inhalte des Fernstudiums

Das Fernstudium Master of Science Innovations- und Technologiemanagement gliedert sich beispielsweise in ein Grundstudium, ein Vertiefungsstudium, eine Projektarbeit sowie die Masterarbeit. In der ersten Phase absolvieren die Teilnehmer/innen dann gemeinsame Modulblöcke, etwa im Block „Methodenkompetenz und Entscheidungsgrundlagen“ werden grundsätzliche Fähigkeiten und Kenntnisse in den Bereichen Managementtechniken, Wirtschaftsorganisation, Finanzierung und Unternehmensführung vermittelt. Der Modulblock „Kernbereich“ beschäftigt sich mit speziellen Erfordernissen des Technologie-, Innovations- und Qualitätsmanagements und mit gängigen Methoden der wissenschaftlichen Arbeit in diesen Disziplinen. Im Hauptstudium spezialisieren sich die Studentinnen und Studenten entsprechend ihrer persönlichen und beruflichen Interessen und Eignungen.

Vertiefungs- und Spezialisierungsstudium

Spätestens zu Beginn des Hauptstudiums entscheiden sich die Studierenden für eine Vertiefungsrichtung, die ihre konkreten Berufsansprüche widerspiegelt. Die Spezialisierung „Innovationsmanagement“ befasst sich mit der strategischen Planung und der Umsetzung innovativer Konzepte auf Basis von Marktanalysen. Im Schwerpunkt „Technologiemanagement“ geht es hingegen um das Management von Entwicklungs- und Forschungsprojekten, technologiebasierten Unternehmensgründungen sowie Patentrecht und Patentstrategien. Die Ausrichtung „Qualitätsmanagement“ befähigt indes zur Bewertung und Optimierung von Produkten und Geschäftsprozessen sowie zum Anwenden der Six-Sigma-Methode; mehr zum Berufsbild zeigt das Profil Qualitätsmanager/in.

Welche Vorteile ergeben sich durch das Fernstudium?

Gehalt

Das Gehalt von Technologie- und Innovationsmanagern/-managerinnen ist von vielen Faktoren abhängig, beispielsweise von der Branche, der Unternehmensgröße, der Position und vom Standort. Der Studienabschluss spielt ebenfalls eine nicht unwesentliche Rolle. Aktuelle Gehaltsdaten nach Beruf und Region zeigt der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit.

Arbeitsgestaltung

Die Ausgestaltung der späteren Arbeit richtet sich nach der jeweiligen beruflichen Ausrichtung. Vertriebsingenieure/-ingenieurinnen sind beispielsweise häufig mit wechselnden Aufgabenstellungen konfrontiert, die sie zum Teil an unterschiedliche Arbeitsorte führen. Reisebereitschaft sollte daher unbedingt vorhanden sein. Ebenso werden hohe Anforderungen an die Kultur- und Sozialkompetenz gestellt.

Da Kundenwünsche oberste Priorität haben, können unter Umständen unregelmäßige Arbeitszeiten und Einsätze in den Abendstunden oder am Wochenende auftreten. Aufgrund des steigenden Wettbewerbsdrucks müssen sich Vertriebsingenieure/-ingenieurinnen zudem ständig hinsichtlich aktueller Entwicklungen in den Bereichen Finanzierung, Rechnungswesen, Controlling, Marketing und Vertragsrecht auf dem Laufenden halten. Darüber hinaus beobachten sie die marktbezogenen Rahmenbedingungen und bilden sich stetig weiter.

Patentingenieure/-ingenieurinnen müssen hingegen in der Lage sein, juristische und technische Sachverhalte verständlich zu vermitteln. Dabei berücksichtigen sie sowohl die Vorstellungen der Erfinder als auch wirtschaftliche Interessen des Unternehmens. Sind enge Fristrahmen einzuhalten oder stehen Gerichtstermine an, arbeiten sie bisweilen unter Zeitdruck. In diesem Fall kann in diesem Berufsfeld ebenfalls der Einsatz am Abend oder an den Wochenenden erforderlich werden.

Ablauf des Fernstudiengangs

Für die Zulassung zum Studium ist ein erster Hochschulabschluss, etwa ein Bachelor, in einem wirtschafts- oder ingenieurwissenschaftlichen Fach erforderlich; manche Hochschulen setzen zusätzlich eine Mindestnote voraus. Einige Hochschulen fordern zudem eine mehrjährige Berufserfahrung in einem einschlägigen Tätigkeitsbereich.

Die Teilnehmer/innen studieren in ihrem individuellen Rhythmus, abgestimmt auf ihre jeweilige Lebenssituation. Das Fernstudium baut auf einer Mischung aus Selbststudium anhand schriftlichen Studienmaterials und Online-Studium in Kombination mit persönlicher Studienbetreuung auf.

Der Studiengang erstreckt sich in der Regel über vier Leistungssemester. Dies entspricht einer 24-monatigen Regelstudienzeit. Ob und zu welchen Bedingungen sich die Betreuungszeit verlängern lässt, regeln die Studienbedingungen der jeweiligen Hochschule. Das Studium zum Master of Science Innovations- und Technologiemanagement ist an das European Credit Transfer System (ECTS) angeschlossen. Damit sind die Module international anrechenbar. Prüfungsleistungen eines 7-semestrigen Bachelor-Studiengangs können je nach Hochschule bis zu einem Umfang von 30 Credits angerechnet werden, sofern sie als gleichwertig anzusehen sind.

Ein Online-Campus bietet den Studierenden die Gelegenheit, sich mit Kommilitonen auszutauschen und mit Servicemitarbeitern, Dozenten und Professoren der Hochschule in Kontakt zu treten. Ob eine Förderung möglich ist, hängt von der persönlichen Situation ab – der Förder-Check zeigt die Wege.

Berufsperspektiven im Innovations- und Technologiemanagement

Innovative Produkte können gerade in schwierigen Wirtschaftslagen einen wichtigen Wettbewerbsvorteil bieten; entsprechend gefragt sind Fachkräfte, die Innovationen steuern können. Zunehmend wird in der deutschen Industrie nach Ingenieuren verlangt, die nicht nur über technisches Fachwissen, sondern auch über detaillierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse verfügen – eine verwandte Studienrichtung ist das Master-Fernstudium Wirtschaftsingenieurwesen.

Das Spektrum der Tätigkeitsfelder, die sich nach Abschluss des Studiums bieten, ist breit gefächert. Viele Absolventen/Absolventinnen finden eine Beschäftigung im Generalmanagement, in der Beratung, in Forschung und Entwicklung, in der Informatik oder im Finanzwesen. Die Arbeit in der Produktionsplanung bzw. -steuerung oder im Controlling ist ebenso möglich wie in der Unternehmensberatung oder der Betriebsorganisation bzw. -planung. Für den Schritt in die Selbstständigkeit bieten sich beispielsweise beratende Tätigkeiten in Produktion, Controlling oder Organisation an.

Wer nach abgeschlossenem Masterstudium eine Tätigkeit auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Forschung und Lehre anstrebt, muss in der Regel promovieren. Die Promotion kann gegebenenfalls auch den Zugang zu einer gehobenen beruflichen Position in der Forschung oder der Privatwirtschaft vereinfachen. Für eine Berufung zur Professorin bzw. zum Professor an einer Universität werden in der Regel zusätzliche wissenschaftliche Leistungen erwartet, etwa eine Habilitation oder eine Juniorprofessur; an Hochschulen für angewandte Wissenschaften zählt neben der Promotion vor allem mehrjährige Berufspraxis.

Zusätzliche berufliche Möglichkeiten, beispielsweise im Bereich Business Innovation, können sich mit einem weiterbildenden Masterstudium eröffnen. Einen Überblick gibt das Master-Fernstudium.

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