Das Metall-Schutzgasschweißen nimmt eine zentrale Stelle ein und kommt nahezu überall in der Metallverarbeitung vor. Die Anwendungen reichen vom Schweißen dünner Bleche im Karosseriebau bis zum Verbinden dickwandiger Bauteile im Stahl- und Schwermaschinenbau sowie im Rohrleitungsbau. Beim Metall-Aktivgas-Schweißen (MAG) wird das Schweißbad beim Schweißen von Stählen durch aktive Schutzgase vor Luftzutritt geschützt. Nichteisenmetalle werden dagegen mit inerten Schutzgasen geschweißt, man spricht hier vom Metall-Inertgas-Schweißen (MIG). Auch verwandte Verfahren stehen als Module zur Wahl. Das notwendige theoretische Fachwissen (Metallkunde, Schweißzusätze, Gerätetechnik etc.) wird mit einer fundierten Praxis-Ausbildung verknüpft. Am Ende steht die Theorie- und Praxisprüfung mit DVS-Zertifikat.
Die Ausbildung erfolgt in Anlehnung an die nach DVS-IIW/EWF 1111 und endet mit einem Schweißzertifikat vom Deutschen Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V. (DVS)