Die Weiterbildung zum Interkulturellen Coach besteht aus mehreren Teilen. Die Teilnehmenden werden zunächst mit den Begriffen der Interkulturalität vertraut gemacht, um dann methodisch und didaktisch zu erlernen, interkulturelle Kompetenztrainings zu konzipieren.

Begriffserklärung
Kultur - Werte - Interkulturell, multikulturell, transkulturell - white superiority
durch: Theorien (z. B. Eisberg-Modell, Zwiebel-Modell), Kulturerfahrungsansätze, Grundlagen interkultureller
Philosophie, Basis zu Religionswissenschaften

Berufsbild / Tätigkeitsbild eines Interkulturellen Coaches
Kompetenzen / Kompetenzbausteine, Angrenzung an andere Fachbereiche: Pädagogik, Erziehungswissenschaft, Soziologie, Diversity Employability, mögliche Aufgabenfelder

Methodik & Didaktik von Interkulturellen Trainings
Lernzielermittlung, Aufbauplanung interkultureller Trainings, Sicherstellung von Transfer und Qualitätsstandards in Weiterbildung

Arbeit mit verschiedenen Zielgruppen
Zielgruppenbestimmung / Zielgruppendefinition: Ableitung von Bedarfen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Methoden-Box
Überblick über verschiedene Einsatzmöglichkeiten, Einsatz von Sensibilisierungstools und Trainingstools zur Kompetenzsteigerung (z. B. Cultural Assimilator, BaFa-BaFa-Spiel, Civil Powker, Johari-Fenster, Refugees Chair)

Umgang mit Konflikten / Problemen / Krisen im Interkulturellen Training
Anpassung von Lernzielen, Intra-/interpersonelle Konflikte, Akzeptanz als Coach (Rollenbild des Coaches)

Diversity Management
Diversity Management vs. Interkulturelles Management: Dimensionen, Messung und Entwicklung von Interkultureller Kompetenz, Schaffung einer Willkommenskultur in Bildungseinrichtungen und Unternehmen