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Schwerpunkt · Wirtschaft & Verwaltung

Wissensmanagement

Vergleiche 6 Angebote von 5 Anbietern nach Abschluss, Dauer, Kosten, Lernform und Fördermöglichkeiten.

Kurse in Wissensmanagement

Ziel: Wissen erweitern

Ziel

  • Alle Ziele
  • Wissen erweiternFachlich vertiefen – Kurse, für die kein anerkannter Abschluss belegt ist.2
  • Anerkannten Abschluss erwerbenIHK/HWK, staatlich geregelt oder Hochschule – laut Kursangaben.0
  • UmschulungNeuen Beruf lernen – als Umschulung gekennzeichnete Kurse.0
Art
Lernform: Fernunterricht

Lernform

Sortieren: Name (A–Z)
KursArtKosten
Wissensmanager/in (IHK)Hamburger Akademie für Fernstudien · 22143 HamburgWeiterbildungauf Anfrage
Wissensmanager/in (IHK), IHK-ZertifikatslehrgangSGD · PfungstadtWeiterbildungauf Anfrage

Fernstudium Bachelor Informationsmanagement/Wissensmanagement

Inhalte im Fernstudium Bachelor Informations- und Wissensmanagement

Das Fernstudium Bachelor of Science Informations- und Wissensmanagement unterteilt sich in der Regel in ein Grundlagen- und ein Kern- bzw. Vertiefungsstudium. Die genauen Module legt jede Hochschule selbst fest; die folgenden Beispiele zeigen einen typischen Aufbau. Die einzelnen Studienabschnitte setzen sich aus verschiedenen übergeordneten Studienbereichen zusammen, die sich jeweils in Module unterteilen.

Das Grundlagenstudium legt die Fundamente für die weitere Hochschulausbildung. Der Studienbereich Informatik kann zum Beispiel die Module "Grundlagen der Informatik", "Grundlagen der objektorientierten Programmierung", "Grundlagen des Software-Engineering", "Betriebssysteme und Rechnerarchitektur" und "Webpublishing und Multimedia" umfassen.

Im Bereich Informations- und Wissensmanagement werden etwa die Module "Grundlagen des Informations- und Wissensmanagements", "Einführung in die Informationswissenschaft und Informationswirtschaft", "Information Broking und Research", "Methoden und Techniken des Wissensmanagements" sowie "Wissensorganisation und Information Retrieval" behandelt.

Zum Studienbereich Mathematik und Technik zählen die Module "Mathematische Grundlagen" und "Informationstechnologie". Kenntnisse zu den Themengebieten Betriebswirtschaft und Recht vermittelt der Studienbereich Businessmanagement, Kommunikation und Führung, zu dessen Modulen "Recht und Betriebswirtschaft", "Professional English" sowie "Projektmanagement und wissenschaftliches Arbeiten" gehören.

Vertiefungs- und Spezialstudium

Das Kern- und Vertiefungsstudium greift Teile des Grundlagenstudiums nochmals auf und vertieft diese. Beispielsweise schließt der Studienbereich Informatik die Module "Verteilte Informationsverarbeitung" und "Datenbanken" ein.

Je nach Neigung, Interessen und späteren Betätigungsfeldern können die Studierenden im Wahlpflichtfach Informatik aus den Modulen "Medienkompetenz", "Künstliche Intelligenz" und "Online- und Printmedien" wählen.

Der dritte Studienbereich des Kern- und Vertiefungsstudiums, das Informations- und Wissensmanagement, kann Module wie "Betriebliche Informationssysteme", "Anwendungen im Informationsmanagement", "Informationsdesign", "Kommunikations- und Informationssysteme der Logistik" sowie "E-Business" umfassen.

Welche Vorteile ergeben sich durch das Fernstudium?

Gehalt

Das Gehalt von Absolventen/Absolventinnen des Fernstudiums Bachelor of Science Informations- und Wissensmanagement hängt unter anderem von der jeweiligen Vorbildung, der schon vorhandenen Berufserfahrung, der Branche, der Region und der Ansiedelung innerhalb des Unternehmens ab. Aktuelle Gehaltsdaten nach Beruf und Region zeigt der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit.

Arbeitsgestaltung

Wissens- und Informationsmanager/innen arbeiten vorwiegend im Büro am Computer.

Wissensmanager/innen setzen im Unternehmen einen Wissensstrategieprozess in Gang, in dessen Verlauf messbare Ziele in den Bereichen Wissen und Wissensmanagement definiert werden. Sie verdeutlichen Schwachstellen mit Hilfe eines kontinuierlichen Dialogs mit den Mitarbeitern, entwickeln aus der Ist-Situation und den gesetzten Zielen eine Wissensmanagement-Strategie. Aus dieser leiten sie Maßnahmen ab, implementieren diese und sorgen für die erfolgreiche Umsetzung. Dabei müssen sie die Zielerreichung fortlaufend kritisch überprüfen, gegebenenfalls die Ziele konkretisieren oder die Maßnahmen modifizieren.

Informationsmanager/innen entwickeln beispielsweise Datenverarbeitungsprogramme oder konzipieren Datenbanken. Sie überlegen sich eigenständig Strategien zum methodischen Vorgehen, analysieren Zusammenhänge, finden neue Lösungen, bewerten diese oder beteiligen sich maßgeblich an deren Gestaltung. Oftmals müssen ihnen zur Erfüllung ihrer Aufgaben allgemeine Vorgaben genügen. Wie sie ihre Arbeit umsetzen, entscheiden sie häufig selbst.

Die Tätigkeit von Informationsmanager/innen kann sich auf die unterschiedlichsten Branchen und die verschiedensten Kundengruppen erstrecken. Ebenso können sie als Selbstständige bzw. Freiberufler/innen arbeiten. Abhängig von den jeweiligen Erfordernissen kommen sie als eigenständige Spezialisten oder im Team gemeinsam mit anderen IT-Fachleuten zum Einsatz. Als Angestellte in einem Unternehmen stimmen sie ihr Tätigwerden mit den vor- und nachgelagerten Betriebsbereichen ab. In der Regel nehmen sie zudem Weisungen von der Projekt-, Abteilungs- oder Geschäftsleitung entgegen.

Häufig haben Informationsmanager/innen Kundenkontakt, beispielsweise im Rahmen von Schulungs- und Beratungsaufgaben oder während der Anpassung von IT-Anwendungen und -Systemen. Sie besprechen anstehende Projekte mit Kunden und Geschäftspartnern und stimmen mit diesen die inhaltlichen Anforderungen ab. Hierfür sind neben der Fachkompetenz vor allem Kommunikationsstärke und Ausdrucksvermögen gefragt, da es bei Beratungen und Präsentationen darauf ankommt, auch komplizierte Sachverhalte allgemeinverständlich und überzeugend darzulegen. Geht es darum, Auftraggebern bestimmte Lösungsansätze plausibel zu erklären, ist zudem Hartnäckigkeit von Vorteil.

Terminlich richten sich Informations- und Wissensmanager/innen weitgehend nach den Kundenwünschen. Selbstständig Tätige sind bezüglich ihrer Arbeitszeit gegebenenfalls etwas flexibler.

Ablauf des Fernstudiums

Bei manchen Hochschulen ist der Beginn des Fernstudiums Bachelor of Science Informations- und Wissensmanagement jederzeit möglich. Die Regelstudienzeit legt die jeweilige Hochschule fest; bei Bedarf kann das Studium häufig verlängert werden. Wo es keine festen Semesterferien gibt, können die Studierenden ihr Lerntempo individuell gestalten.

Wesentlicher Bestandteil des Fernstudiums ist der Online-Campus der jeweiligen Hochschule. Hier besteht beispielsweise die Gelegenheit, Einsendeaufgaben abzurufen oder zu versenden. Außerdem findet über die Plattform die Kommunikation zwischen Studierenden und Dozenten bzw. Tutoren statt. Fachdiskussionen zu den Studieninhalten bieten die Möglichkeit, das erworbene Wissen zu vertiefen und anzuwenden. Zudem können auf diesem Weg Lern- und Projektgruppen gebildet werden.

Zu Beginn des Semesters buchen die Studentinnen und Studenten auf dem Online-Campus die Module, die sie während des Studienhalbjahres bearbeiten wollen. Dies bietet ihnen Flexibilität und die Chance, das Fernstudium an ihre individuellen privaten und beruflichen Gegebenheiten anzupassen.

Darüber hinaus finden die Studierenden auf der Online-Plattform weiterführende Informationen zu den einzelnen Studienbereichen, Lernhilfen, nützliche Links und Freeware sowie aktuelle Termine für ergänzende Präsenztermine und Modulabschlussprüfungen.

Das Fernstudium schließt mit dem akademischen Grad "Bachelor of Science" ab. Dieser berechtigt zur Aufnahme eines Masterstudiums. Verwandte Fernstudiengänge sind zum Beispiel Wirtschaftsinformatik oder Informatik.

Kosten und Förderung

Die Kosten unterscheiden sich je nach Hochschule, Studiendauer und Studienmodell; aktuelle Preise nennen die Hochschulen in ihren Studienangaben. BAföG kommt nur für ein Studium in Betracht, das die Arbeitskraft im Allgemeinen voll in Anspruch nimmt (§ 2 Abs. 5 BAföG) – also für ein Vollzeit-Fernstudium, nicht für ein berufsbegleitendes Teilzeitstudium; außerdem müssen die persönlichen Voraussetzungen erfüllt sein. Studienkredite, Stipendien oder eine Beteiligung des Arbeitgebers sind weitere Wege. Weiterbildungskosten können unter Umständen als Werbungskosten oder Sonderausgaben geltend gemacht werden; im Einzelfall klärt das Finanzamt oder eine Steuerberatung.

Ob eine Förderung möglich ist, hängt von Ihrer Situation ab – der Förder-Check zeigt die Wege.