Die Teilnehmenden der Weiterbildung zum Resilienzcoach für Kinder und Jugendliche erhalten eine fundierte theoretische Einführung zur Bedeutung der Resilienz und den Auswirkungen von Stress im Kindes- und Jugendalter. Sie lernen verschiedene Methoden zur Steigerung der Resilienz bei Kindern und Jugendlichen kennen, sowie Möglichkeiten und Strategien, zur Umsetzung resilienzfördernder Maßnahmen im pädagogischen Kontext.
Einführung in die Theorie der Resilienzforschung
Das Konzept Resilienz; aktuelle Entwicklungen der Resilienzforschung; Besonderheiten der Resilienzförderung bei Kindern und Jugendlichen: Neurowissenschaftliche Grundlagen und Entwicklungsaufgaben im Kindes- und Jugendalter; Resilienzfaktoren bei Kindern und Jugendlichen; das Risiko- und Schutzfaktoren-Modell; das Salutogenetische Modell; Auswirkungen von Stress auf die kindliche Entwicklung und Lernen.
Resilienz im Entwicklungskontext
Methoden und Strategien zur Steigerung der Resilienz in den unterschiedlichen Entwicklungsphasen (Kindheit, Jugend) und Kontexten (Familie, Kita, Schule, Freizeit); individuelle Schutzfaktoren im jeweiligen Arbeitskontext; Vorstellung von resilienzorientierten Trainingskonzepten und Programmen.
Implementierung von resilienzfördernden Programmen und Angeboten
Ansatzpunkte resilienzfördernder Maßnahmen in Erziehungs- und Bildungseinrichtungen; Erstellen von individuellen kontextbezogenen Handlungsplänen (z.B. Kindertagesstätte, Schule, Erziehungs- und Familienberatung, Jugendtreffs und Freizeitangeboten) basierend auf den 7 Resilienzfaktoren.
Resilienzfördernde Elternarbeit und Netzwerkarbeit ("Team Resilienz")
Zusammenarbeit mit Eltern, (früh-) pädagogischen Fachkräften, Lehrer*innen und Fachkräften der Kinder- und Jugendarbeit; Kennenlernen und Einüben von Coachingmethoden zur Resilienzsteigerung und Stressreduktion; Selbstreflexion und Ressourcenarbeit