Waffen- und Munitionslager sind hochsensible Bereiche mit strengen Zutrittsregeln, Dokumentationspflichten und erhöhten Anforderungen an Aufmerksamkeit. Diese Weiterbildung bereitet auf die Sachkundeprüfung nach §34a GewO (IHK) vor und vermittelt Grundlagen für Sicherheitsaufgaben in besonders geschützten Lagerumfeldern.
Teilnehmende befassen sich mit Zutrittskontrolle, Meldeketten, Verschwiegenheit, Schutz von Lagerzonen, Alarmmeldungen, Eigenschutz und Verhalten bei Auffälligkeiten.
Der Schwerpunkt liegt auf konsequenter Kontrolle berechtigter Personen, Schutz sensibler Bestände, Erkennen von Manipulation und lückenloser Ereignisdokumentation.
Ausbildungsinhalte / Module
Modul: Vorbereitung auf die Sachkundeprüfung §34a
- Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung
- Gewerberecht (§34a GewO, BewachV)
- Datenschutz (DSGVO im Sicherheitsdienst)
- Bürgerliches Recht (BGB)
- Straf- und Verfahrensrecht (StGB)
- Waffenrecht und Waffenkunde
- Unfallverhütungsvorschriften / Arbeitsschutz
- Umgang mit Menschen, Kommunikation und Deeskalation
- Verhalten in Gefahrensituationen
- Grundlagen der Sicherheitstechnik
Fachbereich Waffen- und Munitionslager-Sicherheit
- Grundlagen der Sicherheitsaufgaben in Waffen- und Munitionslagern
- Kontrolle von Zutrittsberechtigungen, Schleusen, Toren und Lagerzonen
- Schutz sensibler Bestände, Sicherheitsbereiche und technischer Sicherungen
- Diskreter Umgang mit vertraulichen Informationen und internen Abläufen
- Meldewege bei Alarmen, Manipulationshinweisen, unbefugtem Zutritt oder Störungen
- Dokumentation von Kontrollen, Auffälligkeiten, Übergaben und besonderen Ereignissen
Ziel der Maßnahme
- Vorbereitung auf die Sachkundeprüfung §34a IHK
- Erwerb von Kenntnissen für Sicherheitsaufgaben in besonders sensiblen Lager- und Schutzbereichen
- Qualifizierung für Tätigkeiten in Waffen- und Munitionslagern, gesicherten Depotbereichen und kontrollierten Sicherheitszonen