Einführung in die Psychotraumatologie
Fortbildungsinstitut der m&i-Fachklinik Bad Pyrmont · Bad Pyrmont
Förderung
Dieser Kurs ist förderfähig:
- Bildungsgutschein – Bis zu 100 % Kostenübernahme durch Agentur für Arbeit oder Jobcenter. Die Bewilligung ist eine Ermessensentscheidung der Behörde (AZAV-Voraussetzung).
Über den Kurs
Das Seminar vermittelt erste Grundlagen der Psychotraumatologie sowie Handlungskompe-tenzen im Umgang mit traumatisierten Personen.
Lerninhalte
<p>Das Seminar vermittelt erste Grundlagen der Psychotraumatologie sowie Handlungskompe-tenzen im Umgang mit traumatisierten Personen. </p><p>Zu Beginn der Fortbildung werden die neurobiologischen und psychodynamischen Grundlagen von Trauma vermittelt: Was geschieht im Gehirn bei extremen Stress in Form von lebens-bedrohlichen Ereignissen? Wie entstehen Schlüsselreize mit entsprechenden Trauma-reaktionen? Warum können bestimmte Pflege- oder Behandlungssituationen (z. B. Intimpflege, Mobilisation, Massage,..) retraumatisierend auf Betroffene wirken? Welchen Einfluss haben (möglicherweise unerkannte) Traumafolgestörungen auf meinen beruflichen Alltag? Welche Möglichkeiten habe ich im pflegerisch/therapeutischen Alltag um bestenfalls traumasensibel zu arbeiten? Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem transgenerationalem Trauma und der Frage, wie familiäre Prägungen, Bindungserfahrungen und kollektive Traumata in Pflegebeziehungen hineinwirken können.</p><p>Ein umfangreicher Praxisteil widmet sich der Entwicklung einer traumasensiblen Haltung. Gemeinsam möchten wir Traumatisierung erkennen, verstehen und professionelle Vorgehensweisen erarbeiten. Anhand eines Fallbeispiels erlernen die Teilnehmenden konkrete Handlungsstrategien.</p><p>Nach umfangreicher Beschäftigung mit möglichen Traumatisierungen an potenziellen Klienten, geht es zum Abschluss noch um die Fachkräfte selbst. Thematisiert wird das Risiko einer sekundären Traumatisierung sowie moral distress. Die teilnehmenden Personen werden gebeten, Belastungsfaktoren im Berufsalltag zu reflektieren, lernen Frühwarnzeichen kennen und erarbeiten gemeinsam mit der Referentin Strategien zur Psychohygiene, Selbstregulation und Teamkultur. <br/>Inhalte: <br/>• Grundlagen der Psychotraumatologie<br/>• Einblicke in mögliche Tramfolgestörungen<br/>• Transgenerationale Traumatisierungen<br/>• Professioneller Umgang mit Betroffenen und traumasensible Kommunikation<br/>• Sekundäre Traumatisierung und moral distress </p><p>Ziel der Veranstaltung:<br/>Sensibilisierung, Grundlagenwissen, Impulse für die pflegerisch/therapeutische Praxis, Erlernen von traumasensiblen Handlungskompetenzen im Umgang mit betroffenen Personen.</p>
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Häufige Fragen zu „Einführung in die Psychotraumatologie“
Ist „Einführung in die Psychotraumatologie“ förderfähig?
Ja. Für diesen Kurs kommen folgende Förderungen in Betracht: Bildungsgutschein. Die konkrete Bewilligung klärst du mit der jeweiligen Förderstelle (z. B. Agentur für Arbeit oder Jobcenter).
Was kostet „Einführung in die Psychotraumatologie“?
Die Kosten können über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters bis zu 100 % gefördert werden. Die genauen Konditionen nennt dir der Anbieter.
Welchen Abschluss erhalte ich bei „Einführung in die Psychotraumatologie“?
Nach erfolgreichem Abschluss erhältst du: Zertifikat.
In welcher Lernform findet „Einführung in die Psychotraumatologie“ statt?
Die Weiterbildung wird in folgender Lernform angeboten: Präsenz.
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