Zielsetzung des Kurses
Der Kurs Figma Variables & Modes vermittelt den Einsatz von Variablen und Modi innerhalb der UI/UX-Design-Umgebung von Figma. Behandelt werden Strukturierung, Parametrisierung und Wiederverwendung von Designwerten für skalierbare Komponentenbibliotheken. Der Schwerpunkt liegt auf der Konfiguration von Token wie Farben, Typografie, Maße sowie Zustandssteuerungen über Modes. Eingebettet ist der Kurs in das Fachgebiet Interface- und Produktdesign mit Bezug zu Designsystemen und Prototyping.

Inhalte
Einführung in Variablenkonzepte: Definition von Variablentypen (Farbe, Zahl, Text, Boolean), Namenskonventionen, Hierarchien und Alias-Verknüpfungen, einschließlich Organisation in Collections und Scopes.
Aufbau von Modes: Konfiguration von Zustandsvarianten für Themen wie Light/Dark, Plattform-Targets und Responsive-Breakpoints, inklusive Mapping zwischen Modes und Komponenten.
Integration in Komponenten und Auto-Layout: Zuweisung von Variablen an Stile, Eigenschaften und Layout-Parameter, Nutzung in verschachtelten Komponenten sowie Synchronisierung mit Text- und Effektstilen.
Workflows für Designsysteme: Versionierung, Freigaben und Dokumentation, Übergabeprozesse an Teams, Governance für Token-Updates und Umgang mit Abhängigkeiten.
Prototyping und Interaktionen: Einsatz von Variablen in Interaktionslogiken, Zustandswechsel über Modes, Steuerung dynamischer Inhalte und Validierung in klickbaren Prototypen.
Qualitätssicherung und Migration: Prüfprozesse, Fehlersuche bei Konflikten, Migration bestehender Styles zu Variablen sowie Richtlinien zur Pflege und Skalierung.

Lernziele
- Identifikation von Variablentypen in Figma und Unterscheidung ihrer Einsatzbereiche in Collections und Scopes
- Anwendung von Modes zur Konzeption von Themen wie Light/Dark und Plattformvarianten innerhalb eines Designs
- Implementierung von Variablen in Komponenten, Auto-Layout-Eigenschaften und Stilzuweisungen für wiederverwendbare Bausteine
- Durchführung von Prototyping-Schritten mit variablenbasierten Zustandswechseln und Interaktionen
- Bewertung von Governance- und Versionierungsansätzen für Token-Änderungen in Designsystemen
- Integration bestehender Style-Strukturen durch Migration zu Variablen einschließlich Konfliktbehebung

Berufsperspektiven
Die Kursinhalte finden Anwendung in Berufsfeldern wie UI/UX-Design, in denen Variablen und Modes zur Strukturierung von Oberflächen und Zuständen eingesetzt werden. Typische Tätigkeitsfelder umfassen Designsystem-Management, bei dem Token-Verwaltung, Versionierung und Dokumentation umgesetzt werden. Der Kurs adressiert Inhalte für Tätigkeiten wie Prototyping- und Interaktionsdesign, in denen Zustandslogiken und dynamische Inhalte konfiguriert werden. Auch für Produktdesign in cross-funktionalen Teams ist die Nutzung von Variablen zur Übergabe an Entwicklungsteams relevant.

Zusammenfassung
Der Kurs Figma Variables & Modes behandelt die Konfiguration und Anwendung von Variablen sowie die Nutzung von Modes für zustandsbasierte Designs in Figma. Im Rahmen dieser Weiterbildung werden Grundlagen, Integration in Komponenten, Prototyping und Designsystem-Workflows thematisiert. Die vermittelten Inhalte stehen in Bezug zu Tätigkeitsfeldern wie UI/UX-Design, Designsystem-Management und Interaktionsdesign.