Gebäude tragen in erheblichem Maße zu COâ-Emissionen bei und gelten zugleich als relevanter Ansatzpunkt für Klimaschutzmaßnahmen und Ressourcenschonung. Die Weiterbildung vermittelt Kenntnisse zur Planung und Bewertung klimafreundlicher Gebäude sowie zur Nutzung von Fördermöglichkeiten im Neubau. Ein Schwerpunkt liegt auf der Ökobilanzierung (LCA) von Wohn- und Nichtwohngebäuden, mit der Emissionen über den gesamten Lebenszyklus ermittelt und nachgewiesen werden. Dabei werden Anforderungen des Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude (QNG) sowie Methoden zur Berechnung von Treibhausgasemissionen und Primärenergiebedarf behandelt. Ergänzend werden kommunikative Kompetenzen für Beratung und Projektbegleitung vermittelt sowie aktuelle Anforderungen an Energieeffizienz-Expert:innen im Kontext von Förderprogrammen berücksichtigt. Lernziele: Du kennst die ökologischen Auswirkungen von Gebäuden und kannst diese über den gesamten Lebenszyklus hinweg bewerten. Zudem bist du in der Lage, Förderbedingungen und Anforderungen, beispielsweise aus BEG, KFN und QNG, einzuordnen. Du kannst mit geeigneter Software Ökobilanzen erstellen und deren Ergebnisse nachvollziehbar darstellen. Darüber hinaus bist du befähigt, Nachhaltigkeitsziele in Bauprojekten zu kommunizieren und in die Umsetzung einzubinden. Auf dieser Grundlage kannst du Unternehmen sowie am Bau Beteiligte zu klimafreundlichen Bauvorhaben beraten. *Einführung in das Online-Lernformat
- globale Klimaschutzziele und ihre Bedeutung für den Gebäudesektor
- Grundlagen der Lebenszyklusanalyse (LCA) und Ökobilanzierung für Gebäude
- Anforderungen des Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude (QNG)
- Methoden und Tools zur Berechnung von Treibhausgas-Emissionen und Primärenergiebedarf
- Anwendung gängiger Software zur Ökobilanzierung
- nutzerorientierte Kommunikation von Nachhaltigkeitskennzahlen
In dem Kurs wird neben den fachlichen Kompetenzen zusätzlich die Verwendung von KI-Tools in praxisnahen Arbeitsabläufen vermittelt (Einsatz von KI-Tools wie ChatGPT etc.).
Perspektiven: Die Weiterbildung eröffnet die Möglichkeit, Kenntnisse zur Planung klimafreundlicher Neubauten und zur Bewertung von Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden zu erwerben. Dabei können Kompetenzen im Umgang mit Förderprogrammen, insbesondere im Kontext der KfW, aufgebaut werden. Im Verlauf der Qualifizierung besteht die Gelegenheit, den Einsatz geeigneter Software zur Analyse und Bilanzierung zu erlernen sowie Fähigkeiten für die fachliche Beratung in Bauprojekten zu entwickeln. Die erworbenen Kenntnisse können in Tätigkeitsfeldern des energieeffizienten und nachhaltigen Bauens angewendet werden. Zudem kann die Weiterbildung eine Grundlage für die Erfüllung von Anforderungen bilden, die im Zusammenhang mit einer Eintragung in die Energie-Effizienz-Expertenliste stehen.