Der Fernkurs Religionspädagogik befähigt zur Erteilung von Religionsunterricht in der Primarstufe (Grundschule) und der Sekundarstufe I (Jahrgangsstufe 5-10) sowie der Förderschule. Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, Religionsunterricht zu erteilen, der auf die Bedürfnisse und Erfordernisse von Schülerinnen und Schülern eingeht und sie beim Entdecken des Glaubensschatzes begleitet.
Die theologischen Grundlagen der Tätigkeit als Religionslehrkraft werden zunächst in zwei berufsbegleitenden Fernkursen vermittelt. Der Grundkurs Theologie und der Aufbaukurs Theologie beinhalten:
• Vermittlung vertiefter Kenntnisse der katholischen Theologie
• Reflexion des gelebten Glaubens im Kontext der modernen Welt
• argumentative Auseinandersetzung mit Glaubens- und Lebensfragen
Pro Kurs ist eine Regelstudiendauer von 18 Monaten vorgesehen.
Der daran anschließende Religionspädagogische Kurs vertieft und erweitert das erworbene theologische Wissen im Hinblick auf den schulischen Religionsunterricht. Wesentliche Bestandteile der Ausbildung sind:
• die Entwicklung eines Selbstverständnisses als Religionslehrkraft
• die Kompetenz, Religionsunterricht zu planen und durchzuführen
• das Verständnis für religiöses Lernen von Kindern und Jugendlichen
• die Sensibilität für (religiöse) Heterogenität
Der Kurs wird ebenfalls berufsbegleitend absolviert. Hinzu kommen Praxisanteile nach Maßgabe der ausbildenden (Erz-)Diözese. Für den Kurs ist eine Regelstudienzeit von 18 Monaten vorgesehen.
Die Erlaubnis, das Fach Katholische Religionslehre zu unterrichten, richtet sich nach den Regelungen der jeweiligen Bundesländer und (Erz-)Diözesen. Die Erteilung der kirchlichen Lehrerlaubnis (Missio canonica) ist dem Diözesanbischof vorbehalten. Aus der erfolgreichen Teilnahme an den Fernkursen ergibt sich kein Rechtsanspruch auf Anstellung.