Die Weiterbildung vermittelt praxisorientierte Kompetenzen in der Programmierung speicherprogrammierbarer Steuerungen (SPS) in Verbindung mit strukturierter Prozessanalyse. Im Fokus stehen die systematische Untersuchung technischer Abläufe, die Ableitung von Steuerungslogiken sowie die Umsetzung in funktionsfähige SPS-Programme. Ziel ist es, industrielle Prozesse ganzheitlich zu verstehen, zu optimieren und technisch umzusetzen.

Modul 1: Grundlagen der Prozessanalyse
Modul 2: Technische Basis der SPS
Modul 3: Entwicklung von Steuerungsprogrammen
Modul 4: Test, Optimierung und Dokumentation

Modul 1: Grundlagen der Prozessanalyse

Abläufe strukturiert erfassen
  • Analyse technischer Produktionsprozesse
  • Identifikation von Ein- und Ausgangssignalen
  • Erstellung von Ablauf- und Funktionsdiagrammen
  • Ableitung von Steuerungsanforderungen

Modul 2: Technische Basis der SPS

Aufbau und Funktionsprinzip
  • Komponenten und Architektur einer SPS
  • Signalverarbeitung und Zyklusprinzip
  • Einbindung von Sensoren und Aktoren
  • Sicherheits- und Normgrundlagen

Modul 3: Entwicklung von Steuerungsprogrammen

Umsetzung der Prozesslogik
  • Einführung in SPS-Programmiersprachen
  • Strukturierte Programmierung von Abläufen
  • Verwendung von Funktionsbausteinen
  • Dokumentation der Programmlogik

Modul 4: Test, Optimierung und Dokumentation

Qualitätssicherung in der Praxis
  • Simulation und Inbetriebnahme
  • Systematische Fehlersuche
  • Optimierung von Ablauf- und Reaktionszeiten
  • Erstellung technischer Dokumentation

Absolventinnen und Absolventen können industrielle Prozesse analysieren, daraus Steuerungsanforderungen ableiten und diese in SPS-Programme überführen. Sie sind in der Lage, Programme zu testen, zu optimieren und technische Abläufe unter betrieblichen Bedingungen sicher umzusetzen.