Die Weiterbildung vermittelt spezialisierte Kompetenzen zur Entwicklung speicherprogrammierbarer Steuerungen im TIA Portal unter Einbindung digitaler Zwillinge. Im Fokus stehen die virtuelle Abbildung von Anlagen, die strukturierte Programmierung von SPS-Systemen sowie die Simulation und Optimierung von Steuerungsprozessen vor der realen Inbetriebnahme. Ziel ist es, Engineering-Prozesse effizienter zu gestalten und Anlagenentwicklungen digital abzusichern.
Modul 1: Grundlagen digitaler Zwillinge in der Automatisierung
Modul 2: Projektierung und SPS-Entwicklung im TIA Portal
Modul 3: Virtuelle Simulation und Testumgebungen
Modul 4: Integration und Optimierung im Anlagenbetrieb
Modul 1: Grundlagen digitaler Zwillinge in der Automatisierung
Konzept und technische Architektur- Definition und Abgrenzung digitaler Zwillinge
- Abbildung physischer Anlagen in virtuellen Modellen
- Datenquellen und Echtzeitverknüpfung
- Nutzen für Planung und Entwicklung
Modul 2: Projektierung und SPS-Entwicklung im TIA Portal
Strukturierte Programmentwicklung- Anlegen und Konfigurieren von Projekten
- Hardwareeinbindung und Netzwerkstruktur
- Modulare Programmierung mit Funktionsbausteinen
- Dokumentation und Versionsmanagement
Modul 3: Virtuelle Simulation und Testumgebungen
Absicherung vor Inbetriebnahme- Simulation von Steuerungsabläufen
- Test von Ein- und Ausgangssignalen
- Fehlererkennung im virtuellen Modell
- Optimierung von Ablauf- und Reaktionszeiten
Modul 4: Integration und Optimierung im Anlagenbetrieb
Digitale Unterstützung im Lebenszyklus- Virtuelle Inbetriebnahme
- Abgleich zwischen digitalem Modell und realer Anlage
- Analyse von Prozessdaten
- Kontinuierliche Anpassung und Weiterentwicklung
Absolventinnen und Absolventen können SPS-Projekte im TIA Portal entwickeln und digitale Zwillinge zur Simulation und Optimierung nutzen. Sie verbinden virtuelle Modelle mit realen Anlagenprozessen und unterstützen eine effiziente, datenbasierte Weiterentwicklung automatisierter Systeme.