Diese Schulung ist auf dem Dokument IPC-A-600 basiert und in diesem Dokument finden wir die Prüfkriterien für Leiterplatten, die sogenannten PCBs (Printed Circuit Boards). Wenn ein Leiterplattenlieferant eine Leiterplatte hergestellt hat, wird diese vor der Auslieferung daraufhin überprüft, ob sie den Anforderungen entspricht und ob sie keine Fehler aufweist.

Darauf wird in diesem Dokument und in dieser Schulung ausführlich eingegangen. Beim IPC-A-600 wird hier unterschieden, was man von außen auf Leiterplatten sehen kann, die auf diese Weise an den Kunden geliefert werden. Dies geschieht bei einer Sichtprüfung, eventuell mit einer Lupe oder einem Mikroskop.

IPC-A-600 Bare board
Weiterhin werden auch die Verbindungen und die Leiterplatten untersucht, mittels ein sogenannter Mikroschnitt (Hülse), bei dem ein Teil der Leiterplatte im Allgemeinen Teil eines Testcoupons ist, ein speziell hergestelltes Stück aus der Leiterplattenherstellung, wobei intern geprüft wird, ob die Struktur dieser Leiterplatte so ist, wie sie sein sollte, ob keine Fehler aufzuzeichnen sind, die nicht aufgezeichnet werden dürfen. Dies alles im Zusammenhang mit dem Wunsch, ein qualitativ hochwertiges und den Anforderungen entsprechendes Produkt zu liefern, das nach der Montage erfolgen kann. Darüber hinaus werden hier eine Reihe von Tests besprochen, die durchgeführt werden können, darunter Tests zur Lötbarkeit und ein Reinheitstest, um festzustellen, ob Verunreinigungen auf der Leiterplatte zurückbleiben, die nicht vorhanden sein sollten. Dies ist im Großen und Ganzen das, was in dieser Schulung behandelt wird.