Im Arbeitsalltag von IT-Fachkräften nimmt Netzwerksicherheit eine wichtige Rolle ein, da nahezu alle digitalen Geschäftsprozesse auf einer gesicherten Kommunikationsinfrastruktur beruhen. Sie umfasst technische, organisatorische und architektonische Maßnahmen zum Schutz von Netzwerken vor unbefugtem Zugriff, Datenverlust und Betriebsunterbrechungen. Fundierte Kenntnisse in diesem Bereich sind Voraussetzung für den Aufbau und Betrieb widerstandsfähiger IT-Infrastrukturen.

Kursinhalt
1. Netzwerkarchitektur und Schutzzonenmodelle
  • Segmentierung durch VLANs, DMZ und interne Schutzbereiche
  • Perimeterbasierte und zonenübergreifende Sicherheitskonzepte
  • Netzwerktopologien und ihre sicherheitstechnischen Implikationen

2. Firewall-Technologien und Zugangskontrollmechanismen
  • Paketfilter, Stateful Inspection und Next-Generation-Firewalls
  • Konfiguration von Zugriffssteuerungslisten und Regelwerken
  • Web Application Firewalls und deren Einsatzbereiche

3. Verschlüsselung und sichere Kommunikationsprotokolle
  • TLS/SSL, IPsec und VPN-Protokolle im Überblick
  • Zertifikatsverwaltung und Public-Key-Infrastruktur
  • Sichere Remote-Zugänge und deren Konfiguration

4. Angriffserkennung und Netzwerküberwachung
  • Intrusion Detection und Intrusion Prevention Systeme
  • Netzwerk-Monitoring mit SIEM-Integration
  • Analyse von Netzwerkverkehr auf anomale Muster

Berufliche Relevanz
  • Netzwerkadministratoren gestalten und betreiben abgesicherte Kommunikationsinfrastrukturen
  • IT-Sicherheitsverantwortliche entwickeln Schutzkonzepte auf Basis netzwerktechnischer Kenntnisse
  • Systemintegratoren berücksichtigen Netzwerksicherheitsanforderungen bei der Planung und Umsetzung von IT-Projekten