Objektorientierte Programmierung ist ein zentrales Prinzip in vielen Java-Projekten und bildet die Grundlage für wartbare, erweiterbare Softwarestrukturen. Der Kurs behandelt, wie fachliche Anforderungen in Klassen, Objekte und Beziehungen übersetzt werden. Dabei stehen Modellierung, Wiederverwendbarkeit und nachvollziehbare Code-Struktur im Mittelpunkt.

Kursinhalt
1. Rolle der Objektorientierung in Java
  • Abgrenzung prozeduraler und objektorientierter Programmieransätze
  • Einordnung von Klassen, Objekten und Zuständigkeiten
  • Übertragung fachlicher Konzepte in technische Strukturen

2. Klassen, Objekte und Kapselung
  • Definition von Attributen, Methoden und Konstruktoren
  • Einsatz von Sichtbarkeiten und Zugriffskontrolle
  • Strukturierung von Code für Wartbarkeit und Verständlichkeit

3. Vererbung, Interfaces und Polymorphie
  • Modellierung gemeinsamer Eigenschaften über Vererbung
  • Nutzung von Interfaces zur flexiblen Strukturierung
  • Einordnung polymorpher Programmabläufe in Java-Anwendungen

4. Praxisnahe Modellierung und Code-Qualität
  • Aufbau kleiner objektorientierter Anwendungen
  • Vermeidung unnötiger Abhängigkeiten und doppelter Logik
  • Reflexion typischer Entwurfsentscheidungen in Java-Projekten

Berufliche Relevanz
  • OOP-Kenntnisse sind Grundlage für viele Rollen in Java-Entwicklung und Softwarearchitektur
  • Der Kurs unterstützt den Aufbau wartbarer Anwendungen in teamorientierten Entwicklungsprozessen
  • Objektorientierte Modellierung erleichtert die Zusammenarbeit zwischen Entwicklung, Testing und Fachkonzept