Linux: Netzwerke

Linux wird als stabile Basis für Netzkommunikation verstanden: von Adressierung und Routing über Segmentierung bis zur Diagnose. Im Mittelpunkt stehen reproduzierbare Konfigurationen, nachvollziehbare Regeln und prüfbare Messwerte. Linux erklärt präzise: TCP/IP-Stack (Protokollfamilie), VLAN = Virtual Local Area Network (logische Segmentierung), Bonding/Teaming (Link-Bündelung) und netfilter/nftables (Paketfilter). Linux priorisiert konsistente Schnittstellen, dokumentierte Routen und klare Namenskonventionen. So bleiben Abläufe in Betrieb, Fehlersuche und Audits belastbar. Linux vermeidet unnötige Komplexität und hält Änderungen versioniert, damit Ergebnisse über Zeit und Segmente vergleichbar sind.

Inhaltsübersicht1. Grundlagen - IP, Interfaces, Routing2. Linux - Segmentierung und Hochverfügbarkeit3. Filtering - Regeln und Diagnose4. Linux - Dienste, Namensauflösung, Monitoring
1. IP, Interfaces, Routen
  • Interfaces verwalten (ip link), Adressen setzen (ip addr)
  • Routen/Policy Routing prüfen (ip route, Regeln)
  • Persistente Konfiguration (systemd-networkd/NetworkManager)

2. Linux - VLAN und HA
  • 802.1Q-VLANs anlegen, Trunks testen und dokumentieren
  • Bonding/Teaming-Modi (active-backup, 802.3ad) einsetzen
  • Gateway-Redundanz und Link-Monitoring festlegen

3. Paketfilter und Diagnose
  • nftables/iptables-Regeln strukturiert aufbauen
  • Zustände/Chains verstehen, Logging gezielt nutzen
  • Analyse mit tcpdump/ss; Basis-IDS einordnen

4. Linux - Dienste und Auflösung
  • Resolver/Hosts/nsswitch.conf konsistent pflegen
  • DHCP-/NTP-Interaktion, Service-Ports verwalten
  • Monitoring: Latenz, Jitter, Durchsatz systematisch messen