Die Schulung vermittelt praxisnahes Wissen zur sicheren Gestaltung industrieller Netzwerke. Im Mittelpunkt steht die Umsetzung von Konzepten, die auf die Vorgaben der IEC 62443 abgestimmt sind und zu einer wirksamen Reduzierung von Risiken in Automatisierungs- und Steuerungsumgebungen beitragen.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Planung und Umsetzung einer Zonen- und Conduit-Architektur. Die Teilnehmenden lernen, wie industrielle Netzwerke in klar abgegrenzte Bereiche strukturiert und Datenflüsse kontrolliert werden können. Anhand von Beispielen wird verdeutlicht, wie Sicherheitsanforderungen in eine praktikable Netzwerkarchitektur überführt werden.
Darüber hinaus behandelt die Schulung die Anwendung von Zugriffskontrollmechanismen. Themen wie rollenbasierte Zugriffskontrolle (RBAC), Firewalls, VLANs und weitere technische Maßnahmen werden praxisorientiert erläutert. Ziel ist es, den Zugriff auf Systeme und Daten so zu steuern, dass nur autorisierte Nutzer und Anwendungen die vorgesehenen Funktionen nutzen können.
Ein weiterer Bestandteil ist die Minimierung von Angriffsflächen durch logische und physikalische Trennung. Dabei steht im Fokus, wie Netzwerksegmente so gestaltet werden können, dass potenzielle Sicherheitsvorfälle eingegrenzt und deren Auswirkungen reduziert werden. Die Teilnehmenden erwerben Kenntnisse, um Netzwerke resilienter zu gestalten und die Integrität industrieller Systeme nachhaltig zu sichern.
Der Kursinhalt lässt sich wie folgt zusammenfassen:
-Netzwerksegmentierung und -isolation in industriellen Umgebungen
-Zugriffskontrollstrategien und -methoden
-Sicherheitsrichtlinien für Netzwerksegmentierung
-Identifikation und Verwaltung von Netzwerkschnittstellen
-Implementierung von Zugriffskontrollen
-Netzwerksegmentierung und -zugriffskontrolle in IEC 62443