Für den Betrieb von Lasereinrichtungen der Klassen 3R, 3B und 4 ist nach der Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung OStrV vom Arbeitgeber ein Laserschutzbeauftragter schriftlich zu bestellen. Die für die Erfüllung seiner Aufgaben erforderlichen Fachkenntnisse muss der Laserschutzbeauftragte durch seine erfolgreiche Teilnahme an einem entsprechenden Lehrgang erwerben. Unsere Laserschutzkurse erfüllen die Anforderungen der OStrV / TROS Laserstrahlung an eine anwendungsbezogene Ausbildung zum Laserschutzbeauftragten.
Das Seminar wird in Kooperation mit der Bayerisches Laserzentrum GmbH (blz) durchgeführt.
Mit Abschluss des Kurses erhalten die Teilnehmer das Zertifikat "Laserschutzbeauftragter in der Materialbearbeitung und Messtechnik - Fachkenntnisse nach OStrV / TROS Laserstrahlung". Das Zertifikat wird von den Unfallversicherungsträgern als Nachweis zur Erlangung der Fachkenntnisse anerkannt.

Dieses Seminar vermittelt Kenntnisse über direkte und indirekte Gefährdungen beim Betrieb von Laseranlagen für die Materialbearbeitung und Messtechnik. Die Teilnehmer werden über die Entstehung und die Wirkung der Laserstrahlung sowie Grenzwerte und Laserklassen unterrichtet und lernen technische, organisatorische und persönliche Laserschutzmaßnahmen sowie die Grundzüge der Gefährdungsbeurteilung kennen. Zur optimalen Vorbereitung auf die Tätigkeit als Laserschutzbeauftragter wird auf relevante Vorschriften und Normen sowie die Aufgaben und die Verantwortung des Laserschutzbeauftragten im betrieblichen Alltag eingegangen. Am Ende des Lehrgangs findet ein schriftlicher Multiple-Choice-Abschlusstest zur Erfolgskontrolle statt.