Die Anforderungen an das Tagesgeschäft im Einkauf werden oft unterschätzt - und der operative Einkäufer ist heutzutage weit mehr als der typische 'Besteller'. Dispositive Aufgaben treten oft in den Vordergrund: er soll bei Lieferanten kurzfristige Terminänderungen durchsetzen und muss bei Lieferterminverzögerungen und Reklamationen seine Rechte und Pflichten gut kennen. Operative Einkäufer können dies nur mit entsprechendem Know-how meistern. Mit einer praxisnahen Themenmischung für operative Einkäufer und Disponenten wird genau auf diese Anforderungen eingegangen. Die nötige Sicherheit für den Alltag im Unternehmen wird mit Rollenspielen und Videoanalyse geschult (nur bei Präsenzunterricht).
Aufgaben und Schnittstellen zwischen operativem und strategischen Einkauf
Bestände managen
- Die Dispositionsarten - keine akademische Auseinandersetzung, sondern praxisrelevant
- Melde- und Mindestbestände, und welche Fehler dabei unterlaufen können
- Die optimale Bestelllosgröße
Operative Einkaufstätigkeiten
- Anfragen im In- und Ausland
- Angebote: immer (!) in zwei Schritten vorgehen
- Bestellung und Auftragsbestätigung, was dabei zwingend zu beachten ist
- Mahn- und Reklamationswesen - Grundlagen, Vorgehensweisen, Hindernisse und No-Go’s
- Vertragsrecht und eine wichtige Übersicht über die Vertragsarten
- Verträge als Basis des Handelns - Rechte und Pflichten auf beiden Seiten
- Lieferverzug - wann liegt tatsächlich Lieferverzug vor, was muss erfüllt sein?
- Wichtige Vorgehensweisen, um seine Rechte nicht zu verlieren
- Reklamationen und Mängelrügen - bei Fehlern verliert man seine Rechte und es kann teuer werden. Was Sie in der täglichen Praxis beachten müssen
- Der Schadensersatz und seine Tücken
- Die tägliche Kommunikation mit Lieferanten
- Gesprächsführung
- Zielorientierte Verhandlungstechniken, mit konkreten Tipps direkt umsetzbar
- Mit Rollenspielen, Videoanalyse und Feedback