Der Aufbaukurs vertieft grundlegende Kenntnisse des Lean Managements und konzentriert sich auf die systematische Anwendung ausgewählter Lean-Methoden zur Analyse und Weiterentwicklung bestehender Abläufe. Im Mittelpunkt steht die strukturierte Betrachtung von Prozessen mit dem Ziel, Ursachen für Ineffizienzen zu erkennen und geeignete Verbesserungsansätze abzuleiten.
Die Teilnehmenden befassen sich mit etablierten Lean-Werkzeugen zur Prozessanalyse, Ursachenbetrachtung und Priorisierung von Handlungsfeldern. Dabei wird gezeigt, wie material- und informationsbezogene Abläufe differenziert dargestellt und bewertet werden können und welche Rolle strukturierte Analyseinstrumente im Lean Management spielen.
Der Kurs ordnet vertiefte Lean-Techniken in den organisatorischen Unternehmenskontext ein und zeigt, wie Verbesserungsmaßnahmen geplant, dokumentiert und schrittweise umgesetzt werden können. Der Fokus liegt auf der methodischen Anwendung von Lean Management zur Weiterentwicklung bestehender Prozesse, nicht auf grundlegender Einführung oder rollenbezogener Spezialisierung.
- Anwendung vertiefter Lean-Methoden zur Analyse und Bewertung von Prozessen
- Nutzung der Wertstromanalyse zur Darstellung material- und informationsbezogener Abläufe
- Einsatz des Ishikawa-Diagramms zur strukturierten Ursachenbetrachtung
- Anwendung der Pareto-Analyse zur Priorisierung von Problemfeldern
- Nutzung der 5-Why-Methode zur Ergänzung vertiefter Ursachenanalysen
- Darstellung komplexerer Prozessabläufe mit Flowcharts
- Einordnung von Kaizen-Ansätzen zur systematischen Verbesserung
- Berücksichtigung grundlegender Risikoaspekte bei Lean-Maßnahmen
- Nutzung qualitätsbezogener Informationen zur Ableitung stabiler Prozesslösungen
- Anwendung von PDCA zur schrittweisen Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen
- Strukturierte Dokumentation von Ergebnissen aus Lean-Aktivitäten
- Zusammenarbeit zwischen Bereichen bei Planung und Umsetzung von Lean-Maßnahmen