Der Kurs vermittelt ein praxisorientiertes Verständnis der Aufgaben eines Auditors im Qualitätsmanagement nach ISO 9001 und zeigt, wie interne Audits im Rahmen eines Qualitätsmanagementsystems vorbereitet, durchgeführt und nachverfolgt werden. Im Mittelpunkt steht die Anwendung normbezogener Anforderungen auf Auditprozesse und die strukturierte Bewertung qualitätsrelevanter Abläufe.

Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick darüber, wie Auditkriterien aus der ISO 9001 zur Beurteilung von Prozessen genutzt werden, wie Auditfeststellungen dokumentiert werden und welche Rolle die Prozesslandschaft bei der Orientierung im Auditablauf spielt. Der Kurs ordnet die Tätigkeit des Auditors im Zusammenspiel von Auditplanung, Durchführung und Dokumentation ein.

Der Kurs zeigt, wie Auditergebnisse ausgewertet werden, wie Abweichungen erfasst und bewertet werden und wie Maßnahmen aus Audits abgeleitet und nachverfolgt werden können. Dabei werden grundlegende Bezüge zu PDCA und KVP hergestellt, um die Bedeutung interner Audits für die Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems nachvollziehbar einzuordnen.

- Aufgaben eines Auditors im Rahmen interner Audits
- Einordnung der Auditorenrolle im Qualitätsmanagementsystem
- Anwendung zentraler Anforderungen der ISO 9001 zur Auditbewertung
- Nutzung der Prozesslandschaft zur Orientierung im Auditablauf
- Bewertung qualitätsrelevanter Dokumente im Rahmen der Dokumentenlenkung
- Strukturierte Planung und Vorbereitung interner Audits
- Anwendung auditbezogener Kriterien zur Bewertung von Prozessen
- Nutzung einfacher Analyseansätze wie 5-Why zur Ursachenbetrachtung
- Erfassung und Bewertung von Abweichungen im Auditkontext
- Dokumentation auditbezogener Beobachtungen im Qualitätsmanagementsystem
- Strukturierter Austausch mit beteiligten Bereichen während des Auditablaufs
- Ableitung und Nachverfolgung auditbezogener Verbesserungsmaßnahmen