Terraform beschreibt den Prozess der deklarativen Infrastrukturprovisionierung, bei dem Server, Netzwerke und Cloud-Ressourcen über Konfigurationsdateien definiert und reproduzierbar bereitgestellt werden. Als führendes Infrastructure-as-Code-Tool ermöglicht es die versionierbare, testbare und automatisierte Verwaltung von IT-Infrastruktur. Der Einsatz in modernen DevOps-Pipelines setzt ein fundiertes Verständnis der Terraform-Syntax, der State-Verwaltung sowie der Provider-Konzepte voraus.

Kursinhalt
1. Grundkonzepte der deklarativen Infrastrukturprovisionierung
  • Funktionsweise von Terraform und HashiCorp Configuration Language (HCL)
  • Aufbau von Terraform-Konfigurationsdateien: Provider, Resources und Variables
  • Vergleich imperativer und deklarativer Ansätze in der Infrastrukturverwaltung

2. Terraform State und Remote Backends
  • Bedeutung und Verwaltung des Terraform State
  • Konfiguration von Remote Backends (S3, Azure Blob, Terraform Cloud)
  • State Locking und Konfliktprävention in Teamumgebungen

3. Modularisierung und Wiederverwendbarkeit
  • Erstellen und Referenzieren von Terraform-Modulen
  • Einsatz von Variablen, Outputs und Locals
  • Module Registry und externe Modulquellen

4. Terraform in CI/CD-Pipelines
  • Integration von Terraform in automatisierte Deployment-Prozesse
  • Arbeitsabläufe mit terraform plan, apply und destroy
  • Sicherheitsaspekte und Policy-as-Code mit Sentinel

Berufliche Relevanz
  • Terraform-Kenntnisse werden in DevOps-Engineer- und Cloud-Architect-Profilen vorausgesetzt
  • Ermöglicht reproduzierbare Infrastruktur-Deployments ohne manuelle Konfigurationsfehler
  • Grundlage für Multi-Cloud-Strategien und Infrastructure-as-Code-Initiativen