Inhalte der Qualifizierung
Die Konzeption und Administration zeitgemäßer Datenbanksysteme setzt fundiertes Wissen in der Datenmodellierung, Programmierung und Systeminfrastruktur voraus. Diese Qualifizierung behandelt die Kompetenzen, um komplexe Datenstrukturen zu entwerfen, SQL-Abfragen zu implementieren und Datenbankumgebungen sicher zu betreiben. Der Fokus liegt auf der Verknüpfung von theoretischer Datenbanklogik mit praktischen Anwendungsszenarien in betrieblichen Umgebungen.

  • Datenmodellierung und Systemarchitektur
  • SQL-Programmierung und Performance-Optimierung
  • Datenbankadministration und Sicherheitskonzepte
  • Cloud-Infrastrukturen und NoSQL-Systeme
  • ETL-Prozesse und Schnittstellendesign

Grundlagen und Datenarchitektur

Im Bereich der Architekturplanung erfolgt eine Auseinandersetzung mit professionellen Softwareentwürfen und methodischer Datenmodellierung. Die Vermittlung umfasst die Abstimmung von Softwareanforderungen mit Auftraggebern sowie die technische Dokumentation von Rahmenbedingungen. Ein Bestandteil ist die Implementierung von Sicherheitskonzepten und Datenintegrität innerhalb der Datenbankstruktur, um konsistente Datenbestände zu gewährleisten.

  • IT-Systeme und Servicemanagement
  • Softwareentwurf und Datenmodellierung
  • Datenbanktheorie und Sicherheitskonzepte
  • Anforderungsmanagement und Dokumentation

SQL-Programmierung und Datenanalyse

Dieser Bereich konzentriert sich auf die Anwendung von SQL zur Datenmanipulation und -auswertung. Neben Selektionskriterien und JOIN-Operationen werden analytische SQL-Funktionen zur statistischen Auswertung behandelt. Es werden Techniken vermittelt, um SQL-Abfragen durch Performance-Tuning zu optimieren und Datenbanken über RESTful APIs an Backend-Strukturen anzubinden. Zudem wird der Umgang mit schemafreien NoSQL-Systemen thematisiert, um Daten für Entscheidungsprozesse aufzubereiten.

  • Komplexe SQL-Abfragen und JOINS
  • Performance-Tuning und Selektionskriterien
  • Analytische Funktionen und Statistik
  • Serverseitige Programmierung und APIs

Infrastruktur und moderne Speichertechnologien

Die Verwaltung von Unternehmensdaten erfordert Kenntnisse über relationale und nicht-relationale Speicherlösungen. Die Module beleuchten Trends wie Cloud-Speicher, hyperkonvergente Infrastrukturen und Big-Data-Anwendungen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Hochverfügbarkeit und der Erstellung von Disaster-Recovery-Plänen. Darüber hinaus werden ETL-Prozesse zur Datenextraktion sowie das Design von Schnittstellen für IoT-Daten und externe Quellen behandelt.

  • Relationale und vernetzte Speicherlösungen
  • Cloud-Infrastrukturen und Big Data
  • Disaster Recovery und Backup-Strategien
  • ETL-Prozesse und IoT-Integration

Informationen zu Unterricht und Abschluss

Der Unterricht findet in deutscher Sprache statt. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Qualifizierung erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat, das die erworbenen Kompetenzen im Bereich der Datenbankentwicklung dokumentiert.

Zusätzliche Bestandteile
  • Praktische Fallstudien
  • Methodenkompetenz in der IT-Projektplanung
  • Bewerbercoaching für technische Berufe

Spezialisten für Datenbanksysteme sind in nahezu allen Wirtschaftsbereichen tätig, da die Speicherung und Auswertung von Informationen eine zentrale Rolle für betriebliche Prozesse spielt. Durch die fortschreitende Digitalisierung und den Einsatz von Cloud-Technologien steigen die Anforderungen an die Architektur und Sicherheit von Datenbanksystemen. Fachkräfte in diesem Bereich übernehmen Aufgaben in der IT-Infrastruktur, der Softwareentwicklung oder im Datenmanagement.