Die Weiterbildung "Rechnungswesen im Gesundheits- und Sozialwesen" zielt darauf ab, Fachkenntnisse im Bereich der Buchhaltung und Finanzverwaltung speziell für das Gesundheits- und Sozialwesen zu vertiefen. Sie bereitet auf die spezifischen Anforderungen dieser Branche vor, die sich durch eine Vielzahl von Finanzierungsquellen, komplexe Abrechnungsverfahren und besondere gesetzliche Vorgaben auszeichnet. Thematische Schwerpunkte sind unter anderem das Gesundheits- und Sozialwesen-spezifische Rechnungswesen, Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung sowie die Finanzierung und das Investitionsmanagement.
Gesundheits- und Sozialwesen-spezifisches Rechnungswesen- Vermittlung der Besonderheiten des Rechnungswesens im Gesundheits- und Sozialwesen
- Erläuterung der verschiedenen Finanzierungsquellen und Abrechnungsverfahren
- Darstellung der gesetzlichen Vorgaben und Richtlinien
Controlling im Gesundheits- und Sozialwesen
- Aufzeigen der Funktion und Aufgaben des Controllings in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen
- Einführung in Methoden und Instrumente des Controllings
- Darstellung der Rolle des Controllings bei der Steuerung und Kontrolle von Prozessen
Kosten- und Leistungsrechnung
- Erläuterung der Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung
- Aufzeigen der Bedeutung der Kosten- und Leistungsrechnung für die Preisbildung und Kostendeckung
- Vermittlung von Methoden zur Kostenanalyse und -kontrolle
Finanzierung und Investitionsmanagement
- Darstellung der verschiedenen Finanzierungsformen im Gesundheits- und Sozialwesen
- Erläuterung der Grundsätze des Investitionsmanagements
- Vermittlung von Methoden zur Investitionsplanung und -bewertung
Rechtliche Aspekte und Compliance
- Vermittlung von Kenntnissen zu rechtlichen Aspekten des Rechnungswesens
- Aufzeigen der Bedeutung von Compliance und Risikomanagement
- Einführung in die Grundlagen des Datenschutzes und der Datensicherheit im Rechnungswesen
Die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten ermöglichen es den Teilnehmenden, die finanziellen Prozesse in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen effizient zu steuern und zu kontrollieren. Sie sind in der Lage, fundierte Entscheidungen zu treffen und tragen so zur Sicherstellung der finanziellen Stabilität und Leistungsfähigkeit ihrer Einrichtungen bei.
Hierbei handelt es sich um einen Maßnahmenbaustein. Ein Maßnahmenbaustein wird in der Regel mit weiteren Bausteinen zu einer Maßnahme kombiniert.