Gehalt
Entscheidend für die Gehaltseinstufung sind vor allem die fachlichen Fähigkeiten. Diese lassen sich am besten durch Zeugnisse, Noten, Projektarbeiten und Praktika darlegen. Die Größe des Unternehmens wirkt sich ebenfalls auf die Entlohnung aus. Größere Betriebe oder Agenturen zahlen für gewöhnlich mehr als Firmen mit nur wenigen Mitarbeitern. Dies gilt insbesondere dann, wenn die großen Unternehmen an Tarifverträge gebunden sind.
Die jeweilige Region spielt ebenfalls eine Rolle. Das Gehalt für Medieninformatiker/innen ist auf dem Land meist geringer als in Großstädten. Die hierdurch entstehenden Differenzen gleichen sich jedoch zum Teil durch die unterschiedlich hohen Lebenshaltungskosten wieder aus. Gehaltsdaten aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit zeigt das Berufsprofil.
Arbeitsgestaltung
Neben Fachkompetenz benötigen Medieninformatiker/innen insbesondere Kreativität und interdisziplinäres Denken. Sie müssen flexibel und schnell auf immer neue Situationen reagieren. Meist arbeiten sie mit anderen Informatik- und Medienfachleuten, Redakteuren/Redakteurinnen, Textern/Texterinnen, Designern/Designerinnen und Marketingfachleuten gemeinsam innerhalb eines Projektteams.
Als Teamleiter benötigen sie planerisches und organisatorisches Geschick. Sie führen die Mitarbeiter/innen, motivieren diese und koordinieren die Zusammenarbeit. Zudem sind sie verantwortlich für das Erreichen der Projektziele und sorgen dafür, dass auch zeitlich eng terminierte Aufträge pünktlich ausgeführt werden.
Da Medieninformatiker/innen Produkte nach Kundenwünschen konzipieren, stehen sie mit den Auftraggebern in häufigem Kontakt. Bei knapp kalkulierten Fertigungsterminen oder unvorhergesehenen Schwierigkeiten müssen sie gegebenenfalls mit längeren Arbeitszeiten rechnen.